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Das Wissenschaftsjahr 2010 - Die Zukunft der Energie

Tiefgreifende Klimaveränderungen, begrenzte Ressourcen und ein drastischer Energiebedarf stellen die Menschheit vor die wohl größte Herausforderung der kommenden Jahre: Wie schaffen wir es, Strom und Wärme sicher, wirtschaftlich und umweltschonend zu erzeugen? Dieser Frage widmet sich das Wissenschaftsjahr 2010 mit dem Thema Die Zukunft der Energie. Im Mittelpunkt stehen die neuen Ansätze der Energieforschung weltweit und vor allem die Arbeit der deutschen Forscherinnen und -forscher in diesem Bereich - quer durch die verschiedenen Fachdisziplinen.

Mit neuem Kurs in die Zukunft

Beginnend mit dem Wissenschaftsjahr 2010 - Die Zukunft der Energie greifen die Wissenschaftsjahre künftig interdisziplinäre Themen auf, denn nur wenn eine Vielzahl unterschiedlicher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Hand in Hand arbeitet, lassen sich tragfähige Lösungen für die Zukunft entwickeln.

Neugier ist der stärkste Antrieb

Im Wissenschaftsjahr 2010 - Die Zukunft der Energie sollen vor allem junge Menschen für die Energieforschung begeistert werden. Denn die Neugier der jungen Generation ist der Wegbereiter für die Innovationen von morgen. Deshalb geben Forscherinnen und Forscher Einblicke in ihre Arbeit: Ob Hybridmotoren, Biotreibstoff oder Fusion - die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler öffnen Besuchern ihre Labore und Einrichtungen und machen neueste Methoden und Technologien anschaulich erlebbar. Eine Vielzahl von Veranstaltungen, Workshops und Wettbewerben gibt den Forscherinnen und Forschern von morgen die Gelegenheit, Neues zu entdecken und sich inspirieren zu lassen.

Die Energie im Netz: www.zukunft-der-energie.de

Die Website http://www.zukunft-der-energie.de ist die zentrale Anlaufstelle des Wissenschaftsjahres Energie. Hier finden Besucher Informationen zu Veranstaltungen, die Forschungsbörse, den E-Zoom und vieles mehr.

Forschungsbörse



Mit der Forschungsbörse bringt das Wissenschaftsjahr Forscherinnen und Forscher mit Kindern und Jugendlichen zusammen: Lehrkräfte und Schulklassen können Experten ins Klassenzimmer einladen - oder sie am Arbeitsplatz besuchen. Über die Forschungsbörse können die Treffen online vereinbart werden. Energieforscherinnen und -forscher stellen sich im Internet mit ihrem Profil vor. Neben einem kurzen Porträt schildern sie ihren beruflichen Werdegang oder Arbeitsalltag. Im Kalender ist vermerkt, wann sie Zeit für einen Besuch einer Schule in ihrer Nähe haben. Wer im Bereich der Energieforschung tätig ist, ist das gesamte Jahr über herzlich dazu eingeladen, sich an diesem Wissenstransfer zu beteiligen und sich anzumelden.

Das Erlebnistool E-Zoom

Eine weitere Attraktion der Internetseite: der E-Zoom. Mit seiner Hilfe können sich die Besucher spielerisch durch acht Ebenen bewegen, die Bereiche zeigen, die für die Energieforschung eine Rolle spielen. Die Informationsbereiche führen von kleinsten Teilchen zur biologischen Zelle und zum Menschen; von der Natur zum Haus, zur Stadt und bis ins Universum. Über zahlreiche "Hotspots" wird dargestellt, wo Energie Thema in Forschung und Entwicklung ist. Zur Vertiefung verlinkt der E-Zoom darüber hinaus zu weiterführenden Inhalten auf Internetseiten der Partnerinstitutionen des Wissenschaftsjahres, die geprüft und zuverlässig sind.

Weitere Angebote im Netz

Wie immer finden Besucher auf der Internetseite auch alle Termine zum Wissenschaftsjahr. Der Kalender listet alle Veranstaltungen thematisch und geographisch geordnet auf. Die Zahl der angegebenen Veranstaltungen wächst erfahrungsgemäß im Laufe der ersten Monate noch. Unter "Energie in Kürze" wird das Energiethema durch Zahlen, Daten und Fakten aufbereitet - vom Mini-Lexikoneintrag bis hin zum umfangreichen Dossier. Auch hier gibt es für alle Altersgruppen Empfehlungen für tiefer gehende Informationen und Materialien der Wissenschaftsjahr-Partner zusammen mit Schulen ans Netz e. V. In der Rubrik "Energie zum Mitmachen" gibt es neben einem Quiz und Wettbewerben auch den "IdeenStrom": Wer gute Einfälle hat oder etwas wissen will, kann eine Nachricht auch twittern. Für Twitter-Profis: Der Hashtag für das Wissenschaftsjahr ist WJ2010. So erscheinen ständig aktuelle Beiträge als kurze Meldungen, die bequem gelesen und kommentiert werden können. Für Twitter-Neulinge gibt es auf der Internetseite eine Anleitung.

Mehr Energie für Ideen - Wettbewerb für Studierende

Wie sieht der Energiemix von Morgen aus? Wie werden wir mit unseren Energieressourcen umgehen? Wer trägt die Verantwortung für die Energie der Zukunft?

Studentinnen und Studenten aller Fachrichtungen und Wissenschaftsdisziplinen sind beim Wettbewerb für Studierende im Wissenschaftsjahr 2010 - Die Zukunft der Energie dazu aufgerufen diesen Fragen nachzugehen.

Unter dem Motto "Energie für Ideen" sucht das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) kreative und ungewöhnliche Projekte, die einer breiten Öffentlichkeit und insbesondere Kindern und Jugendlichen die vielfältigen Möglichkeiten und Aspekte der Energieforschung näherbringen. Die 15 besten Ideen werden prämiert und erhalten jeweils 10.000 Euro für die Realisierung ihrer Konzepte.

Haben Sie "Energie für Ideen"? Machen Sie im Wissenschaftsjahr Energie die Bedeutung und Vielfalt der Energieforschung in Deutschland öffentlich! Einreichungsschluss ist der 23. April 2010.
Weitere Details zum Wettbewerb und zur Bewerbung finden Sie unter: http://www.energie-fuer-ideen.de

Dokumente

  • Energie für Ideen

    [PDF - 1,09 MB]

    Wettbewerb für Studierende (URL: http://www.bmbf.de/pot/download.php/M%3A14211+Energie+f%26uuml%3Br+Ideen/~/pub/infoflyer_ideenwettbewerb_energie.pdf)

Ansprechpartner

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

    • Projektgruppe Wissenschaftsjahr Energie
    • Hannoversche Straße 28-30
    • 10115 Berlin
    • Telefonnummer: 030 / 1857-0
    • Faxnummer: 030 / 1857- 5503
    • E-Mail-Adresse: wje@bmbf.bund.de